Quelle: PharmAust
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  • PharmAust (WKN: A0DNJ3) erhält vom Sicherheitsausschuss die Genehmigung, die Tablettendosis von Monepantel (MPL) in seiner Studie zur Motoneuron-Erkrankung zu erhöhen
  • Das Unternehmen teilte mit, dass während der Studie keine Sicherheitsprobleme oder schwerwiegende unerwünschte Ereignisse infolge der Behandlung aufgetreten seien
  • PharmAust wird allen sechs Patienten der ersten Kohorte weiterhin MPL-Tabletten verabreichen, allerdings mit einer vierwöchigen Erhöhung der Dosierung der MPL-Tabletten
  • Die Patientenrekrutierung für die MPL-Dosierungsstufe der nächsten Stufe hat begonnen, wobei derzeit vier neue Patienten einem Screening unterzogen werden
  • Die Aktien von PharmAust sind um 1,15 Prozent gestiegen und werden um 13:15 Uhr AEDT (20.01.2023) bei 8,8 Cent (AUD) gehandelt

PharmAust (WKN: A0DNJ3), ein Biotech-Unternehmen für das klinische Stadium, das Krebstherapeutika zur Behandlung von Menschen und Tieren entwickelt, hat die Genehmigung erhalten, die Dosierung von Monepantel (MPL)-Tabletten für Patienten mit der Motoneuron-Krankheit (‘motor neuron disease’ – MND) zu erhöhen. Die Zustimmung kam, nachdem die erste Kohorte von einem Sicherheitsausschuss der Studie überprüft worden war.

PharmAust hat MPL für die Behandlung von Patienten mit der MND-Erkrankung entwickelt. Diese Krankheit betrifft weltweit mehr als 350.000 Menschen, und mehr als 100.000 Menschen sterben daran. Der Markt für MND und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) wird dem Unternehmen zufolge auf einen Wert von 3,6 Milliarden US-Dollar (5,2 Milliarden AU-Dollar) geschätzt.

Der Sicherheitsausschuss der Studie hat die Patienten, die an MND/ALS leiden, überprüft. Die Behandlung wurde auf unerwünschte Ereignisse sowie auf Informationen zur Pharmakokinetik infolge der Einnahme von MPL untersucht.

Die Überprüfung der ersten Kohorte, an der sechs Patienten teilnahmen, habe bestätigt, dass es keine Sicherheitsprobleme oder schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse (SAEs) als Folge der Behandlung gegeben hat.

PharmAust werde daher alle sechs Patienten der ersten Kohorte weiterhin mit MPL-Tabletten versorgen, die im Rahmen einer offenen Studie über einen Zeitraum von vier Wochen in steigender Dosis verabreicht werden.

Es gibt laut Pressemitteilung zwar keine Heilung für die beiden Krankheiten, doch bietet Riluzol – das einzige derzeit für die Behandlung zugelassene Medikament – Hoffnung für Patienten, die an MND/ALS leiden. Mit dem Medikament werde jährlich ein Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar (1,5 Milliarden AU-Dollar) erzielt.

Es sei festgestellt worden, dass MPL möglicherweise die Degenerationsrate und den Verlust von Motoneuronen in Vorderhörnern und motorischen Kernen des Hirnstamms verringern kann.

Die Rekrutierung von Patienten für die nächste Stufe der MPL-Dosierung hat begonnen; derzeit werden vier neue Patienten einem Screening unterzogen.

Die Aktien von PharmAust sind um 1,15 Prozent gestiegen und werden um 13:15 Uhr AEDT (20.01.2023) bei 8,8 Cent (AUD) gehandelt.

PAA in Zahlen
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